Der Osborne-Effekt

und die Automobilindustrie

Stefan Debera ist Diplom-Ingenieur (FH) und in der Fahrzeugindustrie tätig. So ist Stefan in der Lage, viele Dinge, welche die Elektromobilität und alternative Kraftstoffe betreffen, aus einem völlig anderen Blickwinkel zu betrachten, quasi aus der Sicht eines „Autobauers“. Bei YouTube betreibt Stefan seit November 2018 den YouTube-Kanal 404 Volt. In der dritten Quartalsausgabe des Tmagazin beschreibt er den Osborne-Effekt im Hinblick auf die Automobilindustrie.

„Ich wollte nicht, dass alle Leute auf ein Model Y warten, statt ein Model 3 zu kaufen. Wenn jeder das tun würde, hätten wir keine Kunden mehr und somit auch kein Model Y“, so Elon Musk.

Anfang der 1980er-Jahre gab Adam Osborne diesem sozialen Phänomen seinen Namen, wenn auch unbeabsichtigt. Osborne entwickelte einen Laptop, so groß wie zwei Schuhkartons und zehn Kilogramm schwer. Er sollte unter den Sitz eines Passagierflugzeugs passen. Der Osborne 1 war eine Revolution. Innerhalb der ersten acht Monate wurden 11.000 Geräte verkauft und weitere 50.000 Stück vorbestellt.

Doch 1983 machte Adam Osborne eine Ankündigung, deren Ausmaß nicht vorhersehbar und dennoch verheerend war. In der Presse schwärmte er vom Osborne 2. Er sollte wesentlich leistungsfähiger sein, als es sein Vorgänger war. Leider war noch viele Monate nach der Ankündigung nichts vom Osborne 2 zu sehen und gleichzeitig brach die Nachfrage nach dem Osborne 1 zusammen, weil natürlich jeder auf das Nachfolgemodell warten wollte. Folglich schwanden die liquiden Mittel des Unternehmens und es musste Insolvenz anmelden.

Auch wenn diese Geschichte umstritten ist, ist der „Osborne-Effekt“ mittlerweile ein etablierter Begriff in der Betriebswirtschaft.

Der gut gelaunte Tesla-Chef Elon Musk bei der Model Y-Präsentation am 14. März 2019 in Los Angeles. Foto: Martin Gillet von der Zeitschrift „Supercharged“ des Tesla Owners Clubs Belgien, teslaclub.be

Das eingangs erwähnte Zitat von Elon Musk zielt exakt auf dieses Phänomen ab. Angenommen, es würden tatsächlich viele Kunden das Model 3 nicht bestellen oder gar stornieren, weil sie lieber das Model Y ihr eigen nennen wollen, dann wäre dies für den Kapitalfluss Teslas eine Katastrophe und würde ebenso in die oft strapazierte Pleite führen.

Wer den kompletten Text lesen möchte kann das Tmagazin 3.2019 gegen Versandkostenübernahme im Shop anfordern. Es wird dann bereits kommende Woche postalisch zugestellt.

Weitere Themen der 52 seitigen Zeitschrift sind:

Titel – Autonomes Fahren   

Politik – Fridays for future, Interview mit Prof. Volker Quaschning     

Feuerwehrmann im Interview: Bandgefährliche E-Autos?

Tesla – Shareholder Meeting 2019    

Tesla Owners Club Summit     

Tesla – Das Model Y

Elektromobilität – Wenn alle elektrisch fahren …   

Die Herausgeber: TFF e.V. und Tesla Owners Helvetia     

Medienpartnerschaft – Bundesverband eMobilität und Tmagazin   

Ev Events –  Rive Maroc und andere Termine     

Rückspiegel – e4 TESTIVAL, e-Parade, Silence Rallye und Erstes Model 3 Treffen      

Early Adopter – Am Anfang haben sie gelacht    

Tolle Idee – Thank you-Karten – Interview      

Early Adopter – In 80 Tagen elektrisch um die Welt Rafael de Mestre 

Tesla –  Werbefilm von Studenten für Tesla    

Reisebericht – Nikola Tesla Rally Kroatien  

Unterwegs laden – Destination Charger    

Fahrbericht – Hyundai Kona Elektro    

Elektroautoguru – Installation einer Ladestation     

Wirtschaft –  Über den disruptiven Wandel

Erneuerbare Energien – Mieterstrom  

Fanboy – Autoshow Shanghai     

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Wer sich mit Hilfe des Empfehlungscodes ts.la/timo236 einen neuen Tesla kauft, erhält kostenloses Supercharging für 1.500 km. In diesem Zuge kann man Geld und CO2 sparen und den Tmagazin-Verleger Timo Schadt unterstützen, denn auch er bekommt kostenloses Supercharging für 1.500 km und nimmt zusätzlich an einer Verlosung bei Tesla teil.

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