Tesla schätzt Owners Clubs

Owners European Leadership Summit 2019

Tesla lädt jedes Jahr die Vertreter der Tesla Owners Clubs (TOC) zu einem Leadership Summit ein. Nachdem das Treffen in den letzten zwei Jahren in Kalifornien stattgefunden hat, wurden für 2019 Tilburg und Eindhoven in den Niederlanden als Veranstaltungsorte ausgewählt.

Viele Tesla Owners Clubs, insbesondere aus Europa, sind der Einladung gefolgt und so konnte Tesla 33 Mitglieder aus 13 Ländern begrüßen. Alle europäischen Länder mit aktiven Owners Clubs waren vertreten: von Norwegen und Schweden bis Spanien und Portugal. Die weiteste Anreise hatten Vertreter der australischen Owners Clubs auf sich genommen.

Die Factory in Tilburg

Zur Einstimmung konnten die Besucher des Summit an einer Factory-Tour in Tilburg teilnehmen. Bei der geführten Runde durch die Tesla-Fabrik wurden alle Stationen der Endmontage und Qualitätssicherung für Model S/X vorgestellt. Die Teilnehmer konnten sich von routinierten Abläufen bis hin zur Endabnahme überzeugen. So werden alle Tesla Model S und X, die auf dem europäischen Kontinent ausgeliefert werden, nicht nur dort mit Akku, Airbag und Reifen versehen, sondern auch noch auf der insgesamt 750 Meter langen Indoor-Teststrecke auf ihr Fahrverhalten hin geprüft. Diese weist verschiedenen Untergründe auf und ist mit rund 6.000 Messpunkten versehen, die eine ausführliche Auswertung ermöglichen. Außer dem Quietschen der Reifen ist in der 45.000 Quadratmeter großen Fertigungshalle kaum ein Geräusch zu vernehmen. Die Fahrer sind besonders auf Auffälligkeiten im Bezug auf Innengeräusche geschult, wurde den Teilnehmern der Tour erläutert.

Am Abend kam es im Rahmen eines „Welcome Dinners“ zu ersten Austauschgesprächen zwischen den Präsidenten der anwesenden Owners Clubs und eine positive Stimmung wurde im Laufe des Abends ausgebaut, die über die gesamte Zusammenkunft halten sollte.

Den folgenden Tag des Leadership Summits gestalteten Tesla-Mitarbeiter. Die Veranstaltung fand im ersten Stock der Tilburger Factory statt, mit Blick auf die darunter liegende Endmontage und Fahrzeug-Auslieferung. Nach der Eröffnung des Events durch die Country Managerin Niederlande, Kim Liebregts, gaben Tesla-Manager verschiedener Bereiche in Präsentationen und Workshops Einblick in die aktuellen Entwicklungen in Service, Ladeinfrastruktur, Customer Care und Produktion.

Die Tesla Country Managerin der Niederlande Kim Liebregts eröffnete den Gipfel.

Wichtige Themen waren der Ausbau der Supercharger-Standorte in Europa und deren Umrüstung auf CCS, Maßnahmen zur Verbesserung des Customer Services sowie aktuelle Entwicklungen bei Tesla Energy. In Anwesenheit einiger Landes-Service Chefs stellte Tara Muliens die Global Customer Experience Managerin, ihre Pläne für die Verbesserungen im Servicebereich vor.

Tara Muliens (links) stellte die Tesla Service-Chefs der einzelnen Länder vor.

Evan Rice, der das Tesla Energy Business in Europa, im mittleren Osten und in Afrika leitet, offenbarte diesen noch vielen unbekannten Unternehmenskomplex.

Evan Rice, Sales Direktor Tesla Energy.

Und Jeroen van Tilburg, Head of EV Charging bei Tesla, legte dar, wie genau der Aus- und Umbau des Supercharger-Netzes, insbesondere im Hinblick auf die angekündigten 250 Kilowatt Ladeleistungen, vonstattengehen soll.

Jeroen van Tilburg, Head of EV Charging bei Tesla.

Auch der Werksdirektor der Tesla Factory in Tilburg Brieuc Corlay nutzte die Gelegenheit, Frage und Antwort zu stehen.

Gebannt lauschten die Präsidenten der Tesla Owners Club den Ausführungen des Werksdirektors von Tilburg Brieuc Corlay (stehend), der im Anschluss Fragen beantwortete.

Die anwesenden Repräsentanten der Tesla Owners Clubs konnten nicht nur einen Blick in die nächsten Schritte der Unternehmensstrategie werfen, sondern auch Kritiken vorbringen und durch Nachfragen sowie Statements Impulse setzen. Dabei erwiesen sich die Tesla-Mitarbeiter offen und hilfsbereit und signalisierten eine hohe Bereitschaft, Anregungen umzusetzen.

Laurens Keuning, Event Coordinator Niederlande bei Tesla moderierte die Veranstaltung. Auf dem Notebook war der für die TOC zuständige Repräsentant von TESLA USA William Masterson zugeschaltet.

Den Owners Clubs wurden neben den bestehenden Kontakten weitere zu den jeweils zuständigen Abteilungen Teslas an die Hand gegeben. Beispielsweise ist eine zehnköpfige Abteilung im Unternehmen frisch eingerichtet, die einzelfallunabhängige allgemeine Anliegen der Owners Clubs entgegennimmt. Es wurde glaubhaft von den Tesla-Mitarbeitern vermittelt, dass die Owners Clubs auf diesen Wegen Einfluss auf bisher vielleicht nicht ganz so gut gelaufene Prozesse nehmen können.

Vorträge aus vielen Unternehmensbereichen

In einem der Workshops erhielten die Teilnehmer einen ganz besonderen Einblick in die Fahrzeugentwicklung: Sie konnten mittels Virtual Reality-Simulation einen authentischen Eindruck des Innenraums des neuen Kompakt-SUVs Model Y erlangen. Sie durften dabei auf einem Fahrzeugsessel Platz nehmen und sich mit einer Virtual Reality Brille hochaufgelöst im Fahrzeug umschauen.

Das Umschauen im Tesla Model Y war auf diesem Wege möglich.

Auch eine Übung aus dem Produktionsbereich stand auf dem Programm, bei der die praktischen Fähigkeiten der Tesla-Fahrer am Beispiel eines einfachen Schritts aus der Model S/X Endmontage getestet wurden. In der dritten Station stellten drei Service-Ranger das Model mobiler Wartung und Reparatur vor. Stets waren die Präsentationen dabei von hoher Transparenz und Offenheit für Fragen und Kritik geprägt.

Die begeisterten Teilnehmer des Tesla Owners Club Gipfels

Der zweite Tag im Tesla Store Eindhoven – dem derzeit größten Store in Europa – wurde von den Owners Clubs genutzt, schlecht, aber auch gut Laufendes zusammenzutragen, um anschließend Tesla Feedback zu aktuellen Problemen und mögliche Verbesserungsvorschläge vorzustellen. Ein Workshop am Nachmittag hatte zum Ziel, Ideen zur Weiterentwicklung zwischen den einzelnen Tesla Owners Clubs auszutauschen. Dabei präsentierten die Vertreter der jeweiligen Clubs beispielhaftes aus ihrer Arbeit und gaben damit ebenso den anderen Clubs vielfältige Anregungen.

Arbeitsgruppenphase im Tesla Store Eindhoven.

Drei sehr informative Tage in den Niederlanden verdeutlichten allen Teilnehmern nicht nur, wie gut das Unternehmen Tesla für die Zukunft aufgestellt ist, sie unterstrichen auch die hohe Bereitschaft der Zusammenarbeit mit den Owners Clubs, die zurecht als Interessensvertretung der Fahrzeugnutzer durch Tesla ernst genommen werden. Die Teilnehmer empfanden das Ganze nicht als Showveranstaltung, sondern als ein überzeugendes Statement des Unternehmens für die Einbindung seiner Kunden. Auch den Owners-Clubs untereinander bot die Veranstaltung zahllose Impulse für die zukünftige Zusammenarbeit. Die anwesenden Clubs aus Deutschland, Österreich und der Schweiz verabredeten beispielsweis zukünftig gemeinsam mit Tesla Zentraleuropa in Abstimmung zu treten.

Mehr Informationen zum Summit wird die zum 1. Juli erscheinende Ausgabe 3 des Tmagazins enthalten, die schon jetzt vorbestellt werden kann unter: https://shop.t-magazin.de/produkt-kategorie/magazin/

Text: Thorsten Dohe / Timo Schadt. Fotos: Timo Schadt

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