Quantensprünge bei Tesla

Bester Chip der Welt

Neben der Elektromobilität ist das „autonome Fahren” zentraler Bestandteil der massiven Umstrukturierung der Mobilität in den kommenden Jahren. Tesla hat auch hier die Nase vorn. Bei einer Investorenveranstaltung, Anfang der Woche, lieferte der Technologiekonzern Details zu der bereits heute in Tesla-Fahrzeugen verbauten Hardware – Autopilot genannt.
Firmenchef Elon Musk sprach vom „objektiv besten Chip der Welt“, der sich fortan unter dem Handschuhfach der Modelle S, 3 und X befindet und das Potenzial für vollautonomes Fahren habe. Lediglich an der Software werde noch gebastelt. Für 2020 kündigte Musk an, dass diesbezüglich die letzten Hürden überwunden würden und dann fahrerloses Reisen im Tesla technisch möglich wäre. Das „Full Self Driving“ müsse zunächst von Menschen beaufsichtigt werden, bis die Gesetzgebungen in den jeweiligen Ländern entsprechend angepasst sind. Im Ergebnis entsteht nach Musks Vorstellung eine große Robo-Taxiflotte, die neben dem Konzern, den Fahrzeugbesitzern ordentliche Umsätze bescheren könne und den Preis für entsprechende Nutzer unschlagbar günstig mache.
Christian Brockmann vom YouTube-Kanal Strom-Garage hat dazu eine sehenswerte Zusammenfassung abgeliefert und die Folgen für die übrige Automobilindustrie analysiert: https://www.youtube.com/watch?v=yHSVEJuOAGs

https://www.youtube.com/watch?v=yHSVEJuOAGs

Spektakuläres Antriebsdesign

Unabhängig davon hat Tesla für die Modelle S und X ebenfalls im Verborgen ein komplett neues Antriebsdesign eingeführt. Es kommt ebenfalls bereits in aktuell produzierten Fahrzeugen zum Einsatz, die ab Juni zur Auslieferung kommen. Es soll die Reichweite deutlich erhöhen. So wird nun vorne im Fahrzeug ein optimierter Permanentmagnet-Synchronmotor verwendet, an der Hinterachse weiterhin ein Induktionsmotor. Neue Elektronik und Schmiermittel, eine optimierte Kühlung sowie ein überarbeiteted Getriebe machen bei gleichbleibender 100-kWh-Batterie eine Reichweite von bis zu 610 Kilometern nach der neuen WLTP-Norm beim Model S und bis zu 505 Kilometer beim Model X möglich. Ergebnis sei nach Angaben von Tesla eine Effizienz von über 93 Prozent mit 10 Prozent mehr Reichweite. Der Einsatz der neuen Technik geht einher mit einer hurtigeren Beschleunigung von 0 auf 100.
Auch am Supercharger können zukünftig deutlich schnellere Ladezeiten erzielt werden. An den Säulen der dritten Supercharger-Generation, die noch in diesem Jahr auch in Europa kommen sollen, können dann auch Model S und X und nicht nur wie bisher Model 3 mit 200 kW laden. An den bisherigen „alten“ Superchargern sind 145 kW durch die neue Fahrzeuggeneration abzurufen. Im Ergebnis kann sich die Ladezeit um bis zu 50 Prozent verkürzen.
Neu wird auch ein adaptives Luftfahrwerk verbaut, welches neben einem Komfortgewinn zum Beispiel beim ausgleichenden Überfahren von Schlaglöchern zusätzlich die Reichweite erhöht.

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