Windenergie von angeblichen Rotmilanen und tatsächlichen AKWs ausgebremst

Von der „Verspagelung der Landschaften“ ist die Rede. Fledermäuse und Rotmilane sollen zuhauf „geschreddert“ werden. Alleine ihr Anblick löst bei einigen Menschen Unbehagen, bei einigen sogar Aggressionen aus. Viele besinnen sich – ganz plötzlich – ihrer großen Liebe zur Natur, obgleich sie bei der Ausweisung von Industrie- und Gewerbegebieten oder Straßenneubauten bisher emotional ungerührt geschwiegen haben.

Windparks werden im Empfinden mancher Zeitgenossen als weit bedrohlicher empfunden als Kohle und Gas verbrennende, ja sogar als mit Atomkraft angetriebene Kraftwerke. Sankt Florian, der Schutzpatron der Feuerwehr, steht dabei nicht selten Pate mit dem Sankt Florian-Prinzip potentielle Bedrohungen oder Gefahrenlagen nicht zu lösen, sondern auf andere zu verschieben. Früher warf man Atomkraftgegnern Naivität vor: „Ja, ja, der Strom kommt aus der Steckdose!“ Die Energieversorgung soll klimaverträglicher werden und gleichzeitig unabhängiger vom Import fossiler Brenn-, Kraft- und Heizstoffe. Doch wie soll der wachsende Energiebedarf gedeckt werden, wenn sich Menschen ob des Anblicks von Windkraftanlagen oder sogar Photovoltaik bedroht fühlen?

Den vollständigen Artikel weiterlesen in der ersten Ausgabe des Tmagazin, welches am 28. Januar 2019 erscheint.

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.